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Fasnet 2015

2015 nahm der Narrenverein an insgesamt 4 Umzügen teil. Alle Umzüge in der direkten Umgebung von Altenbeuren (Untersiggingen, Neufrach, Mimmenhausen, Oberstenweiler) waren von reichlich Publikum besucht und so bot sich die Möglichkeit unseren Verein und unser Dorf hier der "Außenwelt" zu präsentieren.

In diesem Jahr stellten wir unseren Verein auch in der Seniorenresidenz am Schlosssee vor und hatten mit den Einwohnern einen schönen und unterhaltsamen Nachmittag. Nach der Narrenmesse (s. Narrenverein/Narrenmesse) und dem Schmotzigen Dunnschdig, ging in Altenbeuren am Rosenmontag die Fasnet weiter. Mit dem Kaffeekränzchen und Vesper trafen wir wieder einmal die Interessen des Dorfes. Auch die zahlreichen Einlagen kamen wieder sehr gut an. Nachdem am Dienstag der Narrenbaum gefällt wurde, wurde der Winter und die Fasnet am Funkensonntag ganz aus Altenbeuren vertrieben.

Maibaumstellen

Seit einigen Jahren stellen unsere Jungen Burschen am Abend zum ersten Mai am Dorfplatz einen Maibaum. Die ledigen Damen banden wieder die Girlande, die den Baum schmückte. Unter den kritischen Augen zahlreicher Gäste wurde der Baum gestellt und anschließend in der Garage von Hafens gebührend gefeiert.

Fasnet 2014

In diesem Jahr waren wir nicht nur in der Umgebung unterwegs, sondern nahmen auch am Umzug in Wernau mit 40000 Besuchern teil. Bereits nach den ersten Kurven waren unsere Süßigkeiten verteilt. Die Fahrt mit dem Bus war ein Highlight dieses Jahres.

Beim Dorfumzug am Schmotzigen spielte das Wetter zwar nicht so mit, aber die Stimmung war dafür umso besser.

Den Rosenmontag hatten wir zum ersten Mal umgestellt und begannen mit dem Kaffeekränzchen. Den Tag ließen wir mit Vesper und vielen Beiträgen ausklingen. Auch die musikalische Umrahmung durch Harald König, Alfred Koester und Christian Keller, die spontan aufspielten, kam sehr gut an.

Fasnet 2013

Die Fasnet 2013 war zwar recht kurz, dafür aber im Dorf und im Verein umso intensiver. Sei es der Dämmerumzug bei den Füchsen in Untersiggingen oder die Narrenmesse am Mittwoch vor dem Schmotzigen. War es der historisch lange Umzug am Schmodo mit weniger Stationen als sonst oder der Rathaussturm. Auch am Salemer Gemeindeumzug und am Rosenmontag waren wir wieder aktiv. Bei all den Veranstaltungen konnten wir mit einer stattlichen Gruppe an Schlüsselbietern auftreten und für einen guten bleibenden Eindruck sorgen. Nähere Informationen entnehmt bitte den Artikeln unter der Rubrik Narrenverein.

Jetzt bleibt für den Funken noch auf gutes Wetter und viel Stroh und Reisig zu hoffen und dann ist nach der Fasnet auch schon wieder vor der Fasnet. Vor der Fasnet 2014!

Auch über das Jahr hinweg wird es im Dorf wieder einiges zu tun und zu erleben geben. Näheres dazu unter der Rubrik Termine.

 

Fasnet 2012

Die Fasnet war in diesem Jahr wieder sehr fröhlich und ausgelassen. An dieser Stelle ein großer Dank an alle aktiven Narren aus Altenbeuren, die zum Gelingen beigetragen haben. Auch der Musloch Combo aus Beuren ein großes Lob, denn sie hat uns nicht nur auf den Umzügen in Lottenweiler und Hagnau begleitet, sondern besonders auch am Schmotzigen bei der Schülerbefreiung und beim Umzug im Dorf für Stimmung gesorgt.

Auch die anderen Veranstaltungen im Dorf wurden gut besucht und waren ein Erfolg. Sei es die Narrenmesse, die mit gereimter Predigt von Dekan Nicola und durch das Altenbeurener Münsterorchester ihren besonderen Flair erhält oder auch der Rosenmontag mit Frühschoppen und Kaffeekränzchen und den närrischen Beiträgen.

Wir freuen uns schon auf den Funken am kommenden Sonntag und hoffen, dass wir auch hier auf viel Unterstützung aus dem Dorf bei Buscheln und Stroh bauen können.

Altenbeuren feiert seinen neuen Dorfplatz

Am Sonntag den 15. Mai hatte Altenbeuren allen Grund zu feiern. Bürgermeister Manfred Härle übergab den neu gestalteten Dorfplatz der Dorfgemeinschaft Altenbeuren.

Die "Kalte Sophie" machte ihrem Namen zwar alle Ehre, was jedoch dem Fest keinen Abbruch tat. So verlegte man die Feier kurzerhand in und um die Molke.

Die Kapelle war den Nachmittag über geöffnet und Hilde Schlegel erzählte zur Geschichte und zur Renovation der Kapelle einiges wissenswertes.

Zu Kaffee und sehr vielen Kuchen konnten die Gäste aus Altenbeuren und den umliegenden Ortsteilen den Klängen der Jazzcombo der Musikschule Salem lauschen, bevor anschließend sich wieder alle auf den Weg zur Kapelle machten um dort die festliche Messe mit Dekan Nicola sowie die ökumenische Segen (aufgrund des schlechten Wetters leider in der Kirche) mit Dekanin Erlecke und Dekan Nicola feiern. Umrahmt wurde die Messe vom "Altenbeurener Münsterorchester" das von der Mezzosopranistin Isabell Marquardt (auch gebürtig aus Altenbeuren) unterstützt wurde.

Zum Vesper spielte das "Altenbeurener Münsterorchester" dann anschließend wieder im Lager bei der Molke zur Freude der Zuschauer.

Für dieses schöne Fest möchte sich die Dorfgemeinschaft bei allen Beteiligten und Helfern bedanken.

Die Dorfgemeinschaft Altenbeuren

Über 1225 Jahre bewegte Ortsgeschichte

Altenbeuren ist nicht nur der kleinste der Orte, die die Gemeinde Salem bilden, sondern mit einer über 1225-jährigen Geschichte auch nachweislich der älteste. Das Dorf liegt in einer kleinen Talmulde zwischen Beuren und dem Beginn des Deggenhausertals. Heute ist es ein kleines, noch immer sehr bäuerliches Straßendorf, entlang der Beurener Straße, die das Deggenhausertal mit Beuren verbindet. Zur Zeit hat Altenbeuren etwa 150 Einwohner.

Altenbeuren hat heute nur noch den Status einer Dorfgemeinschaft, ist also kein offizieller Teilort Salems. Seit 1924 ist Altenbeuren lediglich ein Ortsteil des deutlich größeren Salemer Teilortes Beuren, unterhalb von Heiligenberg gelegen.

Der Name Altenbeuren leitet sich einer Deutung von H. v. Eberstein in seinem Buch "Beuren am Heiligenberg" zufolge von dem Begriff alhun-purias ab, was in etwa "Häuser am ehemals geweihten Gerichtsplatz" bedeutet.

In Heinrich Hansjakobs Buch "Schneeballen vom Bodensee" findet sich folgendes Zitat über Altenbeuren: "Oberhalb Stefansfeld, am Fuße des Heiligenbergs, liegt der älteste Ort des Linzgaus, Altenburen, wo schon zur Zeit Karls des Großen die Linzgausgrafen an der Stelle, die heute noch Schattbuch heißt, unter einem uralten Buchenbaum zu Gericht saßen."

Früher wurde der Ort von dem Bächlein durchflossen, das von Lellwangen und Bächen her kommt und heute kurz vor dem nördlichen Ortseingang im Untergrund verschwindet. Der Dorfbach wurde 1969 verdolt. Die Brücken, die bis zu diesem Zeitpunkt das Ortsbild prägten, wurden daraufhin abgebaut, die Hauptstraße begradigt und geteert.